Übernachtung am Begegnungs- und Lernort Adam von Trott in Imshausen
6.–7. Mai 2026 | Klasse 8c der Blumensteinschule
Unsere Übernachtung am Begegnungs- und Lernort Adam von Trott stand ganz unter dem Motto: „Begegnung mit Adam von Trott“. Dabei ging es nicht nur darum, mehr über die Persönlichkeit und Haltung Adam von Trotts zu erfahren, sondern auch darum, den Aufenthalt aktiv mitzugestalten, Verantwortung zu übernehmen und Gemeinschaft zu erleben.
Nach unserer Ankunft durften die Lernenden zunächst ihre Zimmer beziehen. Anschließend teilten sie sich selbstständig in vier Gruppen und verschiedene Arbeitsgemeinschaften ein. Direkt danach startete ein spannendes Geländequiz über das gesamte Areal. Der Sieger erhielt nicht nur einen Gutschein für das Schulcafé, sondern zusätzlich eine Jokerkarte, mit der das eigene Team getauscht werden durfte – ein besonderer Anreiz, der für viel Motivation sorgte.
Im Anschluss fand ein erlebnispädagogisches Programm mit dem Schwerpunkt Beteiligung und Demokratie bei Jugendlichen statt. Unterstützt wurden wir dabei von der lokalen Partnerschaft für Demokratie, die uns ein neues Format zur Förderung von Beteiligungsstrukturen für Jugendliche vorstellte. Die Lernenden konnten sich aktiv einbringen und eigene Ideen entwickeln.
Ein echtes Highlight des Tages war das gemeinsame Kochen. Unter der Leitung unseres engagierten Küchenchefteams wurde eine klassische Spaghetti Bolognese zubereitet – selbstverständlich mit echtem Soffritto und ganz ohne „Cheaten“. Auch das anschließende Spülen und Reinigen gehörte zum gemeinsamen Erlebnis und stärkte das Verantwortungsgefühl innerhalb der Gruppen.
Bei anbrechender Dämmerung wurden die Lernenden kreativ: In ihren Gruppen drehten sie Reels, die entweder den Ort vorstellten oder historische Fakten auf humorvolle Weise widerspiegelten. Zum Abschluss des Tages schauten wir uns die entstandenen Videos gemeinsam an – ein schöner und oft sehr lustiger Tagesausklang.
Dank der hervorragenden digitalen Ausstattung der Stiftung stand jeder Person ein eigenes iPad zur Verfügung, sodass wir vollständig auf private Endgeräte verzichten konnten.
Besonders spannend war außerdem, dass wir eines der ersten Schulklassenangebote mit Übernachtung vor Ort erleben und mitgestalten durften. Die gesammelten Erfahrungen sollen künftig auch weiteren Klassen zugutekommen und neue Möglichkeiten des gemeinsamen Lernens und Erlebens eröffnen.
Wir hatten viel Spaß in dieser besonderen und denkwürdigen Umgebung. Vor allem aber haben wir Adam von Trott und seine Haltung näher kennengelernt und erlebt, wie wichtig Verantwortung, Demokratie und gesellschaftliches Engagement auch heute noch sind.
Unser herzlicher Dank gilt dem pädagogischen Team der Stiftung für die tolle Begleitung und die engagierte Arbeit. Wir empfehlen den Begegnungs- und Lernort Adam von Trott gerne weiter.
Danke auch an @stiftung_avt
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❤️ Retten beginnt im Kopf – und in der Schule
Heute Nachmittag wurde unsere Aula zum Lernort für eine der wichtigsten Fähigkeiten überhaupt: Leben retten.
16 Lehrkräfte nahmen an der Fortbildung „Herzsichere Wiederbelebung in Schulen“ teil – einem Projekt der Björn Steiger Stiftung und der Deutschen Herzstiftung. Gemeinsam mit dem DRK haben wir nicht nur Handgriffe wiederholt, sondern uns auch intensiv mit der Frage beschäftigt, warum schnelles Handeln im Ernstfall so entscheidend ist.
Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen – auch im schulischen Umfeld. Bereits nach wenigen Minuten ohne Hilfe sinken die Überlebenschancen drastisch. Umso wichtiger ist es, dass möglichst viele Menschen wissen, was zu tun ist, und den Mut haben zu handeln. Genau hier setzt die Initiative an: Wiederbelebung soll zur selbstverständlichen Kulturtechnik werden – so wie Lesen, Schreiben oder Rechnen.
Unter der Leitung von Bianca Mucke vom DRK-Ortsverband, die viele bereits aus unseren Projektwochen und der Schulsani-Ausbildung kennen und schätzen, konnten wir konkrete Abläufe trainieren: Prüfen, Rufen, Drücken – und dabei vor allem eines verinnerlichen: Nicht Perfektion rettet Leben, sondern das Beginnen. Unterstützt wurde die Fortbildung von unserer Frau Seidenfaden-Weber, die unsere Schulsanitäter mit großem Engagement begleitet und dieses wichtige Thema fest im Schulalltag verankert.
Dass Hessen die Wiederbelebung verbindlich im Lehrplan der Jahrgangsstufe 7 verankert hat, ist ein starkes Signal. Wir sehen darin nicht nur eine Vorgabe, sondern einen Auftrag. Mit unseren neuen Übungspuppen – den sogenannten Reanimations-Torsos – schaffen wir die Grundlage dafür, dass diese Inhalte regelmäßig und praxisnah im Unterricht geübt werden können. So wächst Sicherheit durch Wiederholung.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Einsatz von Defibrillatoren. Neben einem zusätzlichen Gerät für unser Schulgebäude steht uns nun auch ein Trainingsdefibrillator zur Verfügung. Er hilft, Hemmschwellen abzubauen und im Ernstfall intuitiv zu handeln. Denn moderne Geräte sind so konzipiert, dass sie Schritt für Schritt anleiten – man kann nichts „falsch machen“, aber sehr viel richtig.
Ein eindrucksvolles Video zu Beginn hat uns vor Augen geführt, wie schnell aus Alltag Ernst werden kann. Umso wichtiger war es, das Gelernte direkt praktisch anzuwenden und ein Gefühl für die Abläufe zu entwickeln.
Diese Fortbildung war mehr als eine Auffrischung – sie war ein klares Bekenntnis: Wegsehen ist keine Option. Helfen kann jeder lernen. Und genau das nehmen wir ernst.
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Lesefreude zum Welttag des Buches – Ein besonderes Geschenk für die Jahrgänge 5 und 6
Zum heutigen Welttag des Buches wurde es bei uns an der Schule besonders spannend: Alles drehte sich um Geschichten, Fantasie und die Freude am Lesen.
Mit viel Herzblut organisierte Frau Kessler aus der Bibliothek diesen besonderen Tag. Auch wenn heute zunächst nur einige der insgesamt acht Klassen aus den Jahrgängen 5 und 6 ihre Bücher abholen konnten, war die Begeisterung bei den anwesenden Schülerinnen und Schülern deutlich spürbar. Die Vorfreude ist groß, wenn morgen die übrigen Klassen ihre Buchgeschenke in Empfang nehmen.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion steht das Buch "Der fliegende Klassenscooter" von Andreas Hüging, Angelika Niestrath und Timo Grubing. Die Geschichte erzählt von einer Schulklasse, die durch einen außergewöhnlichen, fliegenden Roller in ein turbulentes Abenteuer gerät. Dabei erleben die Kinder nicht nur spannende und witzige Situationen, sondern lernen auch, wie wichtig Zusammenhalt, Freundschaft und Mut sind. Das Buch spricht die Lebenswelt der Kinder direkt an und verbindet Fantasie mit Themen, die sie aus ihrem eigenen Alltag kennen.
Bevor die Bücher überreicht wurden, setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit einem Fragebogen intensiv mit ihrer eigenen Zukunft auseinander. Sie hielten ihre Wünsche, Träume und Ziele fest – ein nachdenklicher und zugleich motivierender Einstieg, der das Lesen mit persönlicher Entwicklung verbindet.
Als liebevolle Ergänzung erhielten alle Kinder zusätzlich ein von Frau Kessler gestaltetes Lesezeichen. Diese kleine Aufmerksamkeit rundete die Aktion ab und sorgte für zusätzliche Freude.
Die strahlenden Gesichter zeigten deutlich: Die Begeisterung für Geschichten ist ungebrochen. Ein rundum gelungener Beitrag zur Leseförderung, der Lust auf mehr macht.
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